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Mehr als 15 Tausend Mosambikaner flüchteten bereits vor Ausländerhatz in Südafrika. Die Fluchtwelle vor den fremdenfeindlichen Krawallen hat am Wochenende den bisherigen Höchststand erreicht. Allein am gestrigen Sonntag sind etwa 1.000 Mosambikaner aus dem Nachbarland geflüchtet. Nach offiziellen Mitteilungen sind insgesamt schon mehr als 15 Tausend Mosambikaner aus Angst vor fremdenfeindlichen Progromen in ihre Heimat zurückgekehrt. Bereits am Donnerstag hatte die mosambikanische Regierung den Notstand ausgerufen. Weiterhin warten Tausende in den Aufnahmezentren auf eine Transportmöglichkeit, um das Land schnellstmöglich verlassen zu können. Polizeieinheiten wurden eingesetzt um die Ankunft der Rückkehrer zu kontrollieren. Es muß damit gerechnet werden, daß sich unter den Migranten auch zahlreiche Simbabwer befinden. Auch soll mit der Polizeipräsenz vermieden werden, daß sich Diebe die Gelegenheit der Menschenmengen zunutze machen, da viele der zurückkehrenden Mosambikaner mit der Realität ihres Heimatlandes nicht vertraut sind. In Fernsehprogrammen appellieren der mosambikanische Außenminister Oldemiro Baloi sowie Vertreter der Zivilgesellschaft für eine breite Solidarität mit den Landsleuten, die zum Teil ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben. Auch sei es wichtig in dieser Situation keine Vergeltungsmentalität gegenüber den Bürgern aus Südafrika zu schüren. Um Beiträge zu kommentieren, benutzen Sie bitte unser Kontaktformular Kommentar |